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Reimar-Lüst-Stipendium für Adriana Pohl

27. September 2016

Adriana Pohl ist von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) mit dem Reimar-Lüst-Stipendium ausgezeichnet worden. Die Nachwuchswissenschaftlerin erhält damit eine zweijährige Förderung ihrer Forschungsarbeit.

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Adriana Pohl

Adriana Pohl ist momentan als Astronomie-Doktorandin in der Abteilung Planeten- und Sternentstehung am Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) und in der Gruppe Planetenentstehung des Instituts für Theoretische Astrophysik (ITA) des Zentrums für Astronomie der Universität Heidelberg (ZAH) tätig.  In Ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit der detaillierten Modellierung protoplanetarer Scheiben. Dabei geht es insbesondere darum, den Strahlungstransport von Streulicht bei Wellenlängen vom Nah-infrarot bis zu Millimeterwellen zu erfassen, um so kürzlich gemachte Aufnahmen solcher Scheiben um Sterne zu verstehen. Denn dank neuer Beobachtungstechniken gelingen mit Instrumenten wie SPHERE nun spektakuläre Aufnahmen, die u.a. sogar Spiralstrukturen zeigen. Adriana Pohl erzeugt mit ihren Modellen in Verbindung mit Parametern, die die Abbildungsqualität der Instrumente simulieren, künstliche Aufnahmen, die mit den realen Daten verglichen werden können.

Das Reimar-Lüst-Stipendium wird seit 1983 an solche Doktorandinnen/Doktoranden bzw. Postdoktorandinnen/Postdoktoranden vergeben, die eine besondere Förderung aufgrund ihrer exzellenten Leistungen verdienen. Die Gelder stammen aus Erträgen einer Stiftung mit Spenden deutscher Wirtschaftsunternehmen, die aus Anlass des 60. Geburtstages von Reimar Lüst, dem früheren MPG-Präsidenten, ins Leben gerufen wurde.

 
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