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Jill Tarter SETI: Science Fact, Not Fiction Öffentlicher Vortrag |
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| Stadthalle Heidelberg Dienstag, 22. APRIL 2003, 19:30 Uhr | ||
| Der Vortrag: | |
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Ausserirdische mögen sich zwar auf unseren Fernsehbildschirmen und Kinoleinwänden
tummeln, aber in Wirklichkeit versuchen wir immer noch herauszufinden, ob wir allein
sind oder das Universum mit anderen intelligenten Lebensformen teilen.
Intelligenz lässt sich ausserordentlich schwer definieren
und es scheint unmöglich,
sie über interstellare Entfernungen hinweg direkt nachzuweisen.
Deshalb versucht SETI - Suche nach Extraterrestrischer Intelligenz -
auch eher die Spuren anderer, entfernter Technologien nachzuweisen.
Wenn es uns gelingt, solche Spuren zu finden, können wir daraus auf die Extistenz
intelligenter Schöpfer dieser Technologien schliessen.
In den vergangenen 43 Jahren benutzte die SETI-Gemeinschaft eine
sehr einfache und pragmatische Definition von Intelligenz:
die Fähigkeit, grosse Sender zu bauen!
Fast alle SETI-Projekte haben bisher nach Radiosignalen von
entfernten Zivilisationen gesucht.
Radiosignale sind aber nicht die einzige Möglichkeit,
entfernte Technlogien über interstellare Distanzen hinweg aufzuspüren.
Wir haben kürzlich auch begonnen, nach kurzen optischen Impulsen zu suchen.
Mit der Weiterentwicklung unserer eigenen Technologien werden wir auch
neue Suchmethoden anwenden, und wir werden mit Sicherheit unsere
jetzigen Methoden verbessern.
Guiseppi Cocconi und Philip Morrison schlossen 1959 ihren Artikel über SETI
mit der folgenden Bemerkung:
"Die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges ist schwer abzuschätzen;
aber wenn wir nicht suchen, ist die Erfolgswahrscheinlichkeit gleich Null."
Das gilt auch heute noch.
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| Jill Tarter: | |
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Prof. Jill Tarter hat den Bernard-M.-Oliver-Lehrstuhl für SETI am SETI-Institut
in Mountain View, Kalifornien, inne.
Sie ist Direktor des SETI-Forschungszentrums am Institut.
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| Das SETI-Institut: | |
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Das SETI-Institut hat sich zur Aufgabe gestellt, den Ursprung, die Natur und die
Verbreitung von höherem Leben im Universum zu erforschen.
Das SETI-Institut ist eine private und nicht-kommerzielle Organisation
die sich der wissenschaftlichen Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit widmet.
Das Institut wurde 1984 gegründet und beschäftigt heute über 100
Wissenschaftler, Lehrer und Mitarbeiter. Erkunden Sie home page des SETI-Instituts. |
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| SETI@home: | |
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SETI@home ist ein wissenschaftliches Experiment, das mit dem Internet
verbundene Computer zu einer Suche nach ausserirdischer Intelligenz (SETI) nutzt,
indem ein frei erhäaltliches Programm abgearbeitet wird, welches Daten eines
Radioteleskops herunterlädt und analysiert.
Mehr Informationen und downloads von der Berkeley SETI@home Seite oder der deutschen SETI@home Seite. |
| Die Arecibo-Botschaft: | |
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Am 16. November 1974 um 1.00 pm AST (19:00 Uhr MEZ) haben Frank Drake und Carl Sagan
mit dem Radioteleskop in Arecibo eine Botschaft ins All geschickt.
Ziel war der Kugelsternhaufen Messier 13, den die Nachricht in etwa
25.000 Jahren erreichen wird.
Die Botschaft hatte eine Länge von 1679 Bit und war binär kodiert.
Die Zahl 1679 ist durch zwei Primzahlen teilbar: 73 and 23, die Dimensionen der
23 x 73 Bildpunkte grossen Nachricht.
Es gibt hunderte von Webseiten, die der Arecibo-Botschaft gewidmet sind. Hier nur zwei Beispiele: http://ebe.allwebco.com/Science/Reaching_Out/Arecibo.shtml (englisch) http://www.setigermany.de/gruesse/arecibo.htm (deutsch). |
| Contact - der Film: | |
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Ellie Arroway (Jodie Foster), die Hauptheldin des Films "Contact",
findet eine von Ausserirdischen gesendete Botschaft in ähnlicher Weise,
wie das tatsächlich von SETI betriebene
Projekt Phoenix
arbeitet.
Phoenix sucht etwa 1000 nahe, Sonnen-ähnliche Sterne nach Signalen ab.
Es gibt eine Vielzahl anderer SETI-Experimente, aber Phoenix ist das einzige
Projekt, dass gezielt einzelne Sterne nach Signalen von anderen Zivilisationen
absucht - ähnlich wie im Film "Contact".
Wie realistisch stellt der Film die tatsächliche wissenschaftliche Arbeit von SETI dar? |
| Poster: | |
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Das Poster zum öffentlichen Vortrag. Druckerfreundliches PDF file (338k) |
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