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Erste Messung von Masse und Helligkeit desselben Exoplaneten stellt klassisches Modell der Planetenentstehung in Frage

2. Oktober 2020
Astronom*innen haben mit dem ESO-Instrument GRAVITY das erste Bild eines Exoplaneten aufgenommen, der zuvor nur indirekt über das Spektrum seines Sterns nachgewiesen werden konnte. Damit lassen sich erstmals sowohl die intrinsische Helligkeit eines Exoplaneten bestimmen als auch seine Masse abschätzen. Für den Planeten, beta Pictoris c, ist das Ergebnis überraschend: Bei einer ähnlichen Masse wie sein Schwesterplanet beta Pictoris b ist seine Helligkeit um den Faktor 6 geringer. Das stellt eine Herausforderung für das klassische Modell der Planetenentstehung durch sogenannte Scheibeninstabilität dar. [mehr]

Treffen der Generationen im Herzen der Galaxis

28. September 2020
Astronomen finden eine bisher unbekannte Population von Sternen nahe dem Zentrum der Milchstraße [mehr]

Wie Galaxien ihre Sterne produziert haben: ASPECS-Durchmusterung rekonstruiert Schlüsselkapitel der kosmischen Geschichte

24. September 2020
Astronom*innen haben das ALMA-Observatorium genutzt, um den Rohstoff für die Sternentstehung – molekulares Wasserstoffgas – im sogenannten Hubble Ultra-Deep Field aufzuspüren, einer der am besten untersuchten Himmelsregionen überhaupt. Eine Forschergruppe unter der Leitung von Fabian Walter vom Max-Planck-Institut für Astronomie hat auf dieser Grundlage rekonstruiert, wie sich die Gas- und Staubvorräte des Universums im Laufe der Zeit von nur zwei Milliarden Jahren nach dem Urknall bis heute verändert haben. Durch die Zuhilfenahme weiterer Beobachtungen sowie moderner Simulationen konnten die Astronom*innen die Gasströmungen charakterisieren und quantifizieren, die für die Entstehung von Sternen in Galaxien notwendig sind. [mehr]

Herschel, Uranus und seine Monde

14. September 2020
Beobachtungen mit dem Herschel-Weltraumteleskop geben Aufschluss über die Beschaffenheit der größten Uranusmonde [mehr]

Wie astronomische Forschung die Klimakrise beeinflusst, und umgekehrt

10. September 2020
Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Nature Astronomy befassen sich Astronom*innen, darunter Direktor*innen und Mitarbeiter*innen des Max-Planck-Instituts für Astronomie, mit den Wechselwirkungen zwischen Astronomie und anthropogenem Klimawandel. Sie untersuchten dabei zum einen die Menge der Emissionen fossiler Brennstoffe, die im Forschungsbetrieb des Instituts, aber auch bei Konferenzen und in Observatorien entstehen. Auch die negativen Folgen des menschengemachten Klimawandels für den astronomischen Beobachtungsbetrieb haben sich die Astronom*innen näher angesehen. [mehr]
 
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