Aktuelles: Pressemitteilungen und Kurzmeldungen

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Original 1530018504

Wie sich die Atmosphäre des heißesten bekannten Exoplaneten verflüchtigt

2. Juli 2018
Astronomen haben beobachtet, wie sich die Atmosphäre des heißesten bekannten Exoplaneten, des heißen Jupiter-ähnlichen Planeten KELT-9b, allmählich verflüchtigt. Das abströmende Gas wird vom Zentralstern eingefangen. Fei Yan und Thomas Henning vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg konnten mit dem CARMENES-Instrument am Calar-Alto-Observatorium die Wasserstoffatmosphäre des Planeten nachweisen. Ihre Beobachtungen deuten auf eine ausgedehnte Wasserstoffhülle hin, die in Richtung des Zentralsterns gezogen wird.  [mehr]
Original 1529929825

Astronomen werden Zeugen der Geburt eines Planeten

2. Juli 2018
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) in Heidelberg und des Konsortiums des SPHERE-Instruments am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile haben einen extrem jungen Exoplaneten im Stadium seiner Entstehung entdeckt und charakterisiert. Der Gasriese mit der Bezeichnung PDS 70 b wurde innerhalb einer Lücke der proto­planetaren Scheibe des Sterns PDS 70 nachgewiesen. Damit befindet sich PDS 70 b noch in der Umgebung seiner Entstehung und dürfte nach wie vor neue Materie auf sich ziehen. Der Planet bietet damit die einzigartige Gelegenheit, Entstehungsmodelle von Planeten zu testen und etwas über die frühe Geschichte des Sonnensystems zu lernen. [mehr]
Original 1525345137

MPIA-Wissenschaftler mit renommiertem Cozzarelli-Preis ausgezeichnet

3. Mai 2018
Am Wochenende hat die Nationale Akademie der Wissenschaften der USA in einer feierlichen Zeremonie den diesjährigen Cozzarelli-Preis verliehen. Zusammen mit ihren kanadischen Kollegen Ben Pearce und Ralph Pudritz wurden Dimitry Semenov und Thomas Henning vom Max Planck Institut für Astronomie (MPIA) für eine ihrer herausragenden Publikationen zur Erforschung der Ursprünge des Lebens ausgezeichnet, die 2017 im PNAS-Journal erschienen ist. [mehr]
Original 1524743055

Veröffentlichung DR2 der Gaia-Daten liefert die bisher vollständigste Sternenzählung, zeichnet Staubkarte der Milchstraße

25. April 2018
Die heute veröffentlichten neuen Daten des ESA-Satelliten Gaia umfasst nicht nur Messwerte, die es Astronomen ermöglichen, genaue Entfernungen für 1,33 Milliarden Sterne zu berechnen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Astronomie haben aus den Messungen von Gaia auch die physikalischen Eigenschaften von fast 80 Millionen Sternen abgeleitet und damit die bisher größte Sterndurchmusterung durchgeführt. Gleichzeitig liefert ihre Analyse die bisher detaillierteste dreidimensionale Staubkarte unserer Heimatgalaxie und damit Einsichten in die Stern- und Planetenentstehung. [mehr]
Original 1524047362

Astronomen kartographieren die "chemische DNS" von über 340 000 Sternen auf der Suche nach deren verloren geglaubten Geschwistern

18. April 2018
Das "Galactic Archaeology with HERMES" (Galaktische Archaeologie mit HERMES, kurz GALAH) -Konsortium veröffentlicht heute seinen zweiten Datenkatalog (DR2), der die detaillierte chemische Zusammensetzung sowie Radialgeschwindigkeiten (die Bewegung der Sterne bezogen auf die Erde) von über 340000 hellen Sternen des Südhimmels beinhaltet. Das Max-Planck-Institut für Astronomie spielte eine Schlüsselrolle in der schwierigen Analyse dieses beispiellosen Datensatzes. In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl australischer Universitäten und dem Australischen Astronomischen Observatorium wurde der zweite Datenkatalog federführend durch den MPIA Doktoranden Sven Buder erarbeitet. [mehr]
Original 1520258726

Erstes Licht für MATISSE am Paranal Observatorium der ESO in Chile

5. März 2018
Ein neues einzigartiges Instrument für sehr hochauflösende Beobachtungen - MATISSE (Multi AperTure mid-Infrared SpectroScopic Experiment)  - hat am Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der ESO am Paranal Observatorium nun erfolgreich erste Daten am Nachthimmel gesammelt, um sicherzustellen, dass das neue Instrument wie erwartet funktioniert. Diese Erfolgsgeschichte belohnt nun die zwölfjährige und intensive Arbeit von Dutzenden von Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern in Frankreich, Deutschland, Österreich, den Niederlanden und bei der ESO. [mehr]
Original 1518510073

Sterne am Rande der Milchstraße - Kosmische Eindringlinge oder Opfer einer galaktischen Vertreibung?

26. Februar 2018
Astronomen haben eine kleine Population von Sternen im Halo der Milchstraße untersucht und dabei festgestellt, dass ihre chemische Zusammensetzung derjenigen der galaktischen Scheibe nahe kommt. Diese Ähnlichkeit liefert zwingende Beweise dafür, dass diese Sterne ursprünglich aus dem Inneren der Scheibe stammen, und nicht etwa aus eingefangenen Satellitengalaxien. Als Auslöser dieser stellaren Migration vermuten Astronomen eine Schwingung der gesamten Milchstraßenscheibe, die durch die Gezeitenwechselwirkung der Milchstraße mit einer vorbeiziehenden massereichen Satellitengalaxie induziert werden. [mehr]
 
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