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Tandem-Abkommen mit der Universität Valparaiso unterzeichnet

20. Oktober 2015

Kürzlich wurde die Vereinbarung für die Einrichtung der ersten Tandem-Gruppe im Bereich Astronomie in Chile zwischen dem Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) und der Abteilung Physik und Astronomie (IFA) der Universität von Valparaiso (UV) unterzeichnet.

Die Kooperationsvereinbarung wurde vom Rektor der Universität Valparaiso, Aldo Valle, und dem Geschäftsführenden Direktor des Max-Planck-Instituts für Astronomie Heidelberg, Thomas Henning, unterschrieben. Die feierliche Zeremonie in Chile fand im Beisein des Dekans der Fakultät der Wissenschaften der UV, Juan Kuznar, dem Leiter des UV-Doktorandenprogramms Astrophysik, Matthias Schreiber, dem Generalsekretär der UV, Osvaldo Corrales, sowie Wissenschaftlern und Studenten statt.

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen MPIA-Direktor Thomas Henning (links) und dem Rektor der Universität Valparaiso, Aldo Valle, am 2. Oktober 2015. Bild vergrößern
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen MPIA-Direktor Thomas Henning (links) und dem Rektor der Universität Valparaiso, Aldo Valle, am 2. Oktober 2015. [weniger]

Es ist die erste Vereinbarung dieser Art im Forschungsfeld Planeten- und Sternentstehung zwischen einer renommierten deutschen Einrichtung und einer chilenischen Universität. Mit dieser ersten Stufe der Vereinbarung soll künftig auch die generelle Zusammenarbeit  auf dem Gebiet der Exoplaneten, der Planetenentstehung und der numerischen Astrophysik gestärkt werden. Die Universität Valparaiso ist die einzige Hochschule Chiles, die bereits zuvor im Bereich Biowissenschaften eine ähnliche Verbindung zur Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gepflegt hat.

Die grundsätzliche Idee der Tandem-Projekte ist, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu ermöglichen, sich mit einem Max-Planck-Institut als Kooperationspartner um die Leitung einer für fünf Jahre ausgelegten Forschungsgruppe zu bewerben.

Die jetzt getroffene Vereinbarung soll nicht nur generell die Untersuchung der Entstehung von Planeten und Sternen vorantreiben, sondern auch neue Chancen für den Studentenaustausch eröffnen – d.h. dass chilenische Studenten leichter das MPIA besuchen können und umgekehrt. Grundsätzlich fördert eine solche Kooperation beidseitig die Verbesserung der Netzwerkstrukturen.

Mit der Vereinbarung soll in Chile eine Forschungsgruppe etabliert werden, deren Mitglieder nach einem sorgfältigen Auswahlverfahren aus Bewerbern aus der ganzen Welt ausgewählt und in Chile von einem MPIA-Tandemgruppenleiter geführt werden“, sagt MPIA-Direktor Thomas Henning. „Wir suchen nach den Besten der Welt, um Wissenschaft auf höchstem Niveau zu betreiben. Und mit Chile verbindet uns Astronomen ohnehin sehr viel, wenn man allein an die herausragenden Observatorien im Norden des Landes denkt.“

Auch die am MPIA traditionell wichtige Arbeit an der Entwicklung von High-Tech-Instrumenten für die großen Teleskope kann durch die Zusammenarbeit profitieren. Die Astronomie-Gruppe an der Universität Valparaiso mit ihrer großen Erfolgsgeschichte und wissenschaftlichen Exzellenz bietet als Partner optimale Bedingungen.

Ein Video (auf Spanisch) zur Unterzeichnung des Abkommens:
„Equipo de élite de la astrofísica mundial se instalará en Valparaíso“

 
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