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Standard 1513182252

Verleihung der Patzer-Preise 2017

13. Dezember 2017
Am vergangenen Freitag, dem 08. Dezember 2017, fand im Hörsaal des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) wieder die feierliche Verleihung des Ernst-Patzer-Preises zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlern statt. Ausgezeichnet wurden dieses Jahr Anna-Christina Eilers (MPIA), Daniel Rahner (ZAH/ITA) und Marta Reina-Campos (ZAH/ARI). [mehr]
Teaser 1512382931

Das fernste Schwarze Loch im Kosmos: Quasar in Entfernung von 13 Milliarden Lichtjahren entdeckt

6. Dezember 2017
Astronomen haben den entferntesten bekannten Quasar entdeckt – so weit von uns entfernt, dass sein Licht mehr als 13 Milliarden Jahre brauchte, um uns zu erreichen. Wir sehen diesen Quasar so, wie er 690 Millionen Jahre nach dem Urknall war, und sein Licht liefert wertvolle Informationen über die frühe Geschichte des Universums. Im Zentrum des Quasars befindet sich ein supermassereiches Schwarzes Loch mit einer Masse von fast 1 Milliarde Sonnenmassen. Die Wirtsgalaxie des Quasars enthält bereits große Mengen an Gas und Staub – eine Herausforderung für die gängigen Modelle der Galaxienentwicklung. Die Ergebnisse wurden nun in Nature und in den Astrophysical Journal Letters veröffentlicht. [mehr]
Teaser 1511359129

Die Äquator-Falle: Warum die Suche nach Leben auf anderen Planeten schwieriger sein dürfte als gedacht

28. November 2017
Simulationen zeigen, dass die Suche nach Leben auf anderen Planeten schwieriger sein dürfte als bisher angenommen: Auf Planeten wie Proxima b oder TRAPPIST-1d könnten ungewöhnliche Strömungsmuster das atmosphärische Ozon vor Teleskopbeobachtungen verbergen. Ozon, ein aus drei Sauerstoffatomen bestehendes Molekül, wird als eine der möglichen Spuren von Leben auf einem anderen Planeten gesehen, die sich aus der Ferne nachweisen lassen.  Die Simulationen unter der Leitung von Ludmila Carone vom Max-Planck-Institut für Astronomie haben daher Konsequenzen dafür, wie sich am besten nach (sauerstofferzeugendem) Leben wie Bakterien oder Pflanzen auf Exoplaneten suchen lässt. [mehr]
Teaser 1511170878

Neue astronomische Durchmusterung erfasst den gesamten Himmel

16. November 2017
Der Sloan Digital Sky Survey V (SDSS-V), die erste Durchmusterung des ganzen Himmels mit Spektren, ist mit einer Förderzusage der Alfred P. Sloan Foundation auf den Weg gebracht worden. Die Beobachtungen sollen im Jahr 2020 beginnen. Die Durchmusterung wird von Juna Kollmeier vom Carnegie Institute for Science geleitet, mit Hans-Walter Rix vom Max-Planck-Institut für Astronomie als Projektwissenschaftler. SDSS-V wird die erste Durchmusterung sein, bei der Spektren von Himmelsobjekten am gesamten Himmel aufgenommen werden – und das sogar wiederholt, um Objekte zu verstehen, die sich verändern. [mehr]
Standard 1509048495

Jagd nach Exoplaneten: Erste wissenschaftliche Ergebnisse des CARMENES-Surveys

26. Oktober 2017
CARMENES ist ein neuer hochauflösender deutsch-spanischer Spektrograph am 3,5m-Teleskop des Calar Alto-Observatoriums, der mit sichtbarem wie auch mit infrarotem Licht arbeitet. Das Hauptziel von CARMENES ist es, erdähnliche Planeten bei nahen M-Zwergsternen zu finden. Dazu weist man mittels hochpräziser stellarer Radialgeschwindigkeitsmessungen die Bewegungen dieser Sterne nach, die durch umlaufende Planeten verursacht werden. [mehr]
Teaser 1507319115

Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

12. Oktober 2017
Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Durchmusterung fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht. [mehr]
Teaser 1506496706

Wie die Bausteine des Lebens aus dem Weltall auf die Erde kamen

2. Oktober 2017
Astronomen der McMaster University und des Max-Planck-Instituts für Astronomie haben ein stimmiges Szenario für die Entstehung von Leben auf der Erde berechnet, das auf astronomischen, geologischen, chemischen und biologischen Modellen basiert. In diesem Szenario formt sich das Leben nur wenige hundert Millionen Jahre, nachdem die Erdoberfläche soweit abgekühlt war, dass flüssiges Wasser existieren konnte. Die wesentlichen Bausteine für das Leben wurden während der Entstehung des Sonnensystems im Weltraum gebildet und durch Meteoriten in warmen kleinen Teichen auf der Erde deponiert. Die neuen Ergebnisse wurden jetzt in den Proceedings der US National Academy of Sciences veröffentlicht. [mehr]
 
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