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Teaser 1492769195

Seltene Doppelquasare durchleuchten das Wasserstoff-Netzwerk unseres Kosmos

27. April 2017
Die Materie im Raum zwischen den Galaxien bildet ein gewaltiges Netzwerk verbundener Filamente. Fast alle Atome im Universum sind Teil dieses kosmischen Netzwerks – die meisten davon direkte Überbleibsel der Urknallphase. Jetzt hat ein Team unter Leitung von Forschern des Max-Planck-Instituts für Astronomie erstmals die Feinstruktur dieses Netzwerks rund 2 Milliarden Jahre nach dem Urknall vermessen: mit einer neuen Methode, die das Netzwerk mithilfe von Paaren sehr heller, nahe beieinander stehender Quasare durchleuchtet. Die Ergebnisse helfen, die sogenannte Reionisierungsära der kosmischen Geschichte zu rekonstruieren. Sie erscheinen am 28. April in der Fachzeitschrift Science. [mehr]
Teaser 1488968637

Atmosphäre um kleine Supererde nachgewiesen

6. April 2017
Astronomen haben eine Atmosphäre nachgewiesen, welche die “Supererde” GJ 1132b umgibt. Es handelt sich um den ersten Nachweis einer Atmosphäre bei Planeten dieser Art – einer Supererde mit vergleichsweise niedriger, erdähnlicher Masse – und damit um einen wichtigen Schritt hin zum Nachweis von Leben auf Exoplaneten. Das Astronomenteam, zu dem auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Astronomie gehören, nutzte das 2,2-Meter-ESO/MPG-Teleskop in Chile um Bilder vom zugehörigen Stern GJ 1132 aufzunehmen und die winzigen Helligkeitsminderungen nachzuweisen die auftreten, wenn der Stern samt Atmosphäre direkt vor seinem Heimatstern vorbeizieht. [mehr]
Teaser 1487230338

Mit Radiowellen den Sternentstehungsraten von Galaxien auf der Spur

21. Februar 2017
Einige Galaxien produzieren größere Mengen neuer Sterne während andere deutlich weniger produktiv sind. Jetzt hat ein Astronomenteam unter der Leitung von Fatemeh Tabatabaei (Instituto de Astrofísica de Canarias) ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Sternentstehungsrate ferner Galaxien mithilfe von Radiobeobachtungen messen lässt. Die Forscher nutzten dazu einen Datensatz von 52 nahen Spiralgalaxien, die zusätzlich mit dem 100-Meter-Radioteleskop in Effelsberg bei verschiedenen Wellenlängen beobachtet wurden. Die Sternentstehungsrate ist eine Schlüsseleigenschaft einer Galaxie, und Veränderungen der durchschnittlichen Sternentstehungsrate sind ein wichtiger Aspekt der Entwicklung unseres Universums als Ganzes. [mehr]
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Die dreidimensionale Struktur einer Planeten-Geburtsstätte

7. Februar 2017
Astronomen haben dreidimensionale Strukturen in der protoplanetaren Scheibe rund um den jungen Stern TW Hydrae nachgewiesen. Mit einer neuartigen Analysetechnik konnten sie aus Beobachtungen der Scheibe Rückschlüsse auf deren Struktur ziehen. Das ist ein Fortschritt gegenüber früheren Bildern solcher Scheibenstrukturen: In denen war nicht unterscheidbar, ob es sich um Regionen unterschiedlicher Dichte oder um Unterschiede in der Chemie oder im Aggregatzustand von Staubteilchen handelte. Das Muster, eine ringförmige Lücke, könnte durch einen Planeten verursacht sein oder Instabilitäten anzeigen, aus denen ein Planet entstehen könnte. [mehr]
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Pan-STARRS veröffentlicht Katalog mit 3 Milliarden astronomischen Quellen

19. Dezember 2016
Das Pan-STARRS-Projekt, an dem auch Astronomen an den Max-Planck-Instituten für Astronomie in Heidelberg und für extraterrestrische Physik in Garching beteiligt sind, veröffentlicht heute die weltweit größte digitale Himmelsdurchmusterung. Der Katalog basiert auf Beobachtungsdaten, die über vier Jahre gesammelt wurden, umfasst mehr als 3/4 des Nachthimmels und liefert nun umfangreiche Informationen über mehr als 3 Milliarden Sterne, Galaxien und andere Quellen. [mehr]
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Euclid-Instrument NISP besteht erfolgreich den Critical Design Review

14. Dezember 2016
Das NISP-Instrument, das derzeit unter Beteiligung des MPIA für die Kosmologie-Mission Euclid der ESA entwickelt wird, hat den Critical Design Review – die kritische Überprüfung des Projektentwurfs durch ein ESA-Gremium - erfolgreich bestanden. Damit wurde bestätigt, dass das Gesamtdesign den Anforderungen für den Start der Mission entspricht. Somit hat jetzt alle Flug-Hardware grünes Licht für den Bau und die  Lieferung des Instruments an die ESA in etwa zwei Jahren. [mehr]
 
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