Norwegen - zehn Tage im Bikerparadies
Eine Reise in Norwegen bietet schöne Landschaft, herrliche Straßen, die wenig
befahren sind - ein Paradies für Biker! Kleine Wermutstropfen bilden die hohen
Preise und gelegentlich das Wetter...Bericht von einer 10-tägigen Motorradreise
durch Südnorwegen im August 2005.
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Es regnet. Eigentlich wollte ich die einfache Hütte nur zum Schlafen benutzen,
aber der Regen lässt mich zu Hause bleiben. Da es in der unbeheizten Hütte auch
nur 15 Grad warm ist, bleibe ich den ganzen Tag im Schlafsack. Es hat schon die
ganze Nacht hindurch geregnet, am Morgen ist alles Grau in Grau, es sieht
nicht nach baldigem Ende des Regens aus. Ich komme mir vor wie die Teilnehmer
der ersten Polarexpeditionen, die die Winter in Hütten mit Warten auf das Tauen
des Eises im Frühjahr zubringen mussten. Ich denke an meine Familie, an die
Haustiere, die in Pflege sind, an alles mögliche. Ich wollte ja auch nicht in
den Süden, die hohen Temperaturen wollte ich ja meiden, aber so hatte ich mir
das auch nicht ausgemalt...
Dabei hatte alles so gut angefangen. Die Fähre Color Fantasy sollte besser
Color Fantastic genannt werden, denn fantastisch ist dieses Schiff wirklich,
mehr Kreuzfahrtschiff als Faehre, bietet 2700 Passagieren Platz. Auf Deck 7
gibt es die Promenade, eine richtige
Straße die mit Bar, Pizzerias und Geschäften mediterranes Flair
verbreitet, so dass man sich gar nicht wie auf
einem Schiff fühlt. Im Heck ein Luxusrestaurant, mit ca.10 m hohen
Aussichtsfenstern.
Die Color Fantasy am Kai in Kiel
Gleich geht's los
Bei herrlichem Wetter fahren wir morgens in den Oslofjord ein. Die schöne
Landschaft gibt einen ersten Eindruck von dem, was noch kommen sollte.
Beim Warten auf das Ausfahren bewundere ich insgeheim die maßgeschneiderten
Koffer von Bikern aus Göppingen, die ihrerseits meine rustikalen Aluboxen
bewundern...
Einfahrt in den Oslofjord
Ein kleiner Rundgang durch Oslo - Rathaus, Parlament, Hafen, Dom - und los geht's
durch das Gudbrandstal Richtung Lillehammer. Das Freilichtmuseum in Hammar,
ein alter Bischofssitz, ist sehr schön präsentiert und modern.
In Lillehammer miete ich eine Hütte auf dem Campingplatz, 2 Bettgestelle mit
Matratzen, ein alter Kühlschrank, eine Kochplatte, ein kleiner Tisch und
2 Stühlchen, kein Wasser, für 67 Euro. Mit Wehmut denke ich da an das schöne
Hotel in Norddeutschland, mit Frühstücksbuffet, Fernseher und Dusche für
47 Euro. Die Preise in Norwegen sind generell sehr hoch, etwa
50-100 % höher als in Deutschland. Benzin ist nur unwesentlich teurer.
Am Abend fängt es an zu regnen, hört aber nach 2 Stunden wieder auf.
Lillehammer wurde bekannt durch die Olympiade 1994, die Sportstätten sind
heute eine Attraktion. Mich zieht es ins Museum Maihaugen, dort sind Häuser
von verschiedenen Orten zerlegt und wieder aufgebaut worden mit aller
Inneneinrichtung. Man bekommt einen hervorragenden Eindruck, wie hart das
Leben noch vor 100 Jahren war.
Oslo: Parlament,Rathaus und königliches Schloss. Nicht von allen wird das
Rathaus als schön empfunden.
Nicht ganz so königlich meine erste Unterkunft bei Lillehammer (links). Gemütlich ist
das Städtchen Lillehammer (Mitte, rechts)
Das Museum Maihaugen gibt einen hervorragenden Eindruck, wie einfach das Leben noch
vor wenigen Jahrzehnten war. In den abgebildeten Betten haben 2-3 Personen geschlafen...
Durch urwüchsige Landschaft führt der Peer Gynt Weg.
Andalsnes soll mein nächster Halt werden, die Straße führt von Lillehammer
Richtung Nordwesten. An einer Tankstelle frage ich nach dem Wetter im Winter,
weil es mittlerweile nur etwa 12 Grad hat. Die Auskunft ist, -10 bis -30 Grad,
Schneehöhe 4 bis 6m. In Andalsnes miete ich eine Hütte auf einem Campingplatz
vor der Stadt, mache noch ein paar Einkäufe im Supermarkt. Auf dem Rückweg zur
Hütte fängt es an zu regnen und ich muss in der Hütte bleiben, aber darüber
habe ich ja schon geschrieben...
Verregneter Tage bei Andalsnes.
Ich hatte vor, an diesem Tag die Jugenstilstadt Alesund zu besuchen, aber dies
fällt im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Ich beschließe, am nächsten Tag
in jedem Falle weiter Richtung Süden zu fahren, über die berühmte
Trollstigenstraße, den Geirangerfjord nach Sogndal. Dort will ich ein
richtiges Zimmer mieten, um meine Sachen wieder trocken zu bekommen und
mich aufzuwärmen. Tatsächlich hört der Regen nach 40 Stunden morgens um
6 Uhr auf, die Sachen schnell gepackt, ein Schluck Saft aus der Tüte als
Frühstück, und los geht's. Aber ich bin noch keine 10 km gefahren,
da holt mich der Regen wieder ein...
Den spektakulären Trollstigenpaß
bekomme ich nur bruchstückhaft zu sehen, große Teile sind durch Wolken
und Nebel verborgen. Ein paar Fotos und weiter geht's nach Geiranger,
immer im Regen. Mein Anzug hält zwar dicht, die Stiefel auch, aber die
Handschuhe sind klatschnass, und durch den Fahrtwind auch eiskalt.
Von dem berühmten Geirangerfjord sehe ich gar nichts. An einem Kiosk
mache ich halt, um einen Kaffe zu trinken. Acht Grad zeigt das Thermometer.
Der Trollstigenpass windet sich spektakulär in die Höhe. Der berühmte Geirangerfjord
im Regen...
Ich fahre gleich weiter bis Sogndal. In einer kleinen urigen Pension bekomme
ich ein kleines Zimmer, will für 3 Tage bleiben. Die Eigentümerin,
eine alte Dame, holt eine alte Ratschmaschine, um die Mastercard abzurechnen.
Sie sagt: ich bin eine alte Dame und habe auch eine alte Maschine.
Sie spricht gut Deutsch, wie viele Norweger auch. Zur Verständigung
braucht man aber unbedingt Englisch, das alle Norweger sehr gut beherrschen.
Einen Platz für das Motorrad hat die Dame auch, das Nachbarhäuschen gehört
einer Tante, die nicht da ist, und so wird der Vorgarten zur Bikepension.
Pension in Sogndal, Ausgangspunkt der berühmten Sognefjellstraße.
Ich habe Glück: am nächsten Tag ist herrliches Wetter, und ich nehme mir die
berühmte Sognefjellstraße vor. Viele halten sie für die schönste Straße
Norwegens. Die Straße ist auch wirklich herrlich, windet sich anfangs am
Sognefjord entlang, steigt in kühnen Kurven in die Berge und wieder zu Tal,
und wieder hinauf. Der höchste Punkt in ca 1500m Höhe führt nahe an
Gletschern vorbei. Der Abstecher über eine mautpflichtige gute Straße
nach Ovre Ardal führt an den höchsten Bergen Norwegens vorbei. Aus den
Bergen geht's heraus bis Lom, ein Tankstop und für mich selbst auch eine
Wiener Wurst, und zurück geht's. Ich lasse es laufen über die herrliche
Straße, genieße das Motorradfahren ohne Gepäck. Im Chinarestaurant unten
in der Pension genehmige ich mir ein ordentliches Essen und ein Bier,
sitze draussen und genieße die wärmenden Strahlen der untergehenden Sonne,
während ich noch einmal den schönen Tag in Gedanken Revue passieren lasse.
Sognefjellstraße.
Lohnender Abstecher von der Sognefjellstraße nach Ovre Ardal.
Auch am nächsten Tag fahre ich ohne Gepäck, der Sognefjord wird bei gutem
Wetter erkundet. Wunderschön schlängelt sich die Straße am mit 200 km Länge
längsten Fjord der Welt entlang. Mit der Fähre wird der Fjord überquert,
es geht weiter nach Balestrand. Das kleine Örtchen liegt herrlich,
besonders das 100 Jahre alte, ganz aus Holz gebaute Kvikneshotel,
das schon Kaiser Wilhelm II im Urlaub mehrfach besucht hat. Wenn man
den alten Bau so sieht, fühlt man sich gleich in alte Zeiten versetzt,
man kann den Kaiser fast die Treppen herunterlaufen sehen. Der moderne,
hässliche Anbau passt zum Hotel wie die Faust aufs Auge. Weiter geht's
über Vadheim, Sande, Eidsdal, Dragswik zurück nach Sogndal. Wunderbare
Landschaft und kurvenreiche Strecken. Wenig anfreunden kann ich mich mit
den zahlreichen Tunnels, die oft sehr dunkel sind.
Kvikneshotel (links), auf der Route von Balestrand nach Sogndal.
Am nächsten Tag geht es mit der Fähre von Kaupanger nach Gudvangen. Die 2
stündige Fahrt verläuft zunächst auf dem majestätischen Sognefjord,
dann nach Süden auf den Neroyfjord. Die Berge rücken immer näher zusammen,
am Ende ist der Fjord gerade mal 100m breit. An den Ufern des Fjordes
finden sich immer wieder kleine Siedlungen, die aus wenigen Häusern bestehen.
Wer die Einsamkeit sucht, ist in Norwegen richtig. Gerade mal 4.5 Millionen
Einwohner verteilen sich auf ein Land, das 1.5mal so groß ist wie Italien mit
60 Millionen...
Auf der Fähre von Kaupanger nach Gudvangen. Die einsamen Siedlungen sind nicht immer
per Straße erreichbar.
Weiter geht dann die Fahrt über Voss nach Bergen. Weltkulturerbe ist die Stadt,
und mich interessieren vor allem die alten Häuser aus der Hansezeit. Leider
ist bergen auch die Regenhauptstadt Europas mit 289 Regentagen im Jahr.
Die Wettervorhersage ist gut, und so wage ich den Abstecher nach Bergen.
Etwa 30 km vor der Stadt fängt es wieder zu regnen an. Viele Tunnels sind
zu passieren, ach wie schön trocken doch die norwegischen Tunnels sind!
Da es in Bergen regnet, schaue ich mir nur die 500 Jahre alten Häuser (Brygge)
an, die wirklich beeindruckend sind, und ein klein wenig mehr im Zentrum
dieser wunderschönen Stadt. Wegen des Regens lasse ich den Helm auf und
laufe wie ein Marsmensch durch die Stadt, und ernte verwunderte Blicke,
aber auch amüsierte.
Heftiger Regen in Bergen, Tyske Brygge (links).
Wieder zurück nach Osten, und dann am Hardangerfjord
entlang Richtung Süden. Leider sehe ich fast nichts vom Fjord, die Wolken
reichen bis ganz herunter. Ich mache Station im Gästehaus in Odda.
Eine Gruppe von Italiern kommt auch an, ich treffe sie später in
Pepe´s Pizza, Alternativen gibt es an diesem Ort nicht. Die Italiener
fallen hier im kühlen Norden richtig auf, wenn sie lautstark mit
südlichem Temperament reden. Sie sind auch auf den Motorrädern die
temperamentvollsten...
Am nächsten Tag bei miesem Wetter, aber schöner Strecke an den Latefossfällen
vorbei nach Rodal, besichtige die uralte Stabkirche mit vielen Malereien.
In Norwegen trifft man gar nicht wie in Süddeutschland auf religiöse
Zeichen, z.B. Kreuze am Wegrand. Man erzählt mir, dass laut
Verfassung mehr als 2/3 der Parlamentsmitglieder christlich sein müssen.
Manche Politiker haben sich deswegen taufen lassen. Am Abzweig nach
Süden esse ich Würstchen mit Pommes und Kaffee für NOK 47.- Sehr
sehenswert ist die Stabkirche in Byklo, die auch einmal im Monat benutzt wird.
Außer dem Pastor seien aber sehr weinige Leute da. Die Kirche wird auch sehr
gerne für Hochzeiten benutzt und die nahegelegenen 6 Jahrhunderte alten
Holzhäuser für das anschließende Hochzeitsmahl. In einem der Häuser ist
auch ein Bett zu sehen, etwa 1,2 mal 1,5 m groß. Man versichert glaubhaft,
dass darin 2-3 Personen gleichzeitig geschlafen haben. Etwas weiter
Richtung Süden liegt das Setesdalmuseet, das sehr gut informiert über
das einfache, harte Leben früher. Hart ist das Leben in Norwegen aber
immer noch, die lange Dunkelheit, die Kälte, der Schnee. Auch die hohen
Preise drücken den Lebensstandard, obwohl Löhne und Gehälter höher sind
als bei uns. So fahren manche Norweger nach Schweden zum Einkaufen...
Stabkirche in Byklo, nahegelegene 600 Jahre alte Holzhäuser.
Das relativ enge Setesdal ist herrlich, viel schöner als das weite Gudbrandstal.
Es war bis vor etwa 50 Jahren noch nicht durchfahrbar, es gab keine durchgehende
Straße. Diese Abgeschiedenheit hat dazugeführt, dass die Zeit dort lange stehen
geblieben ist. Heute allerdings merkt man davon nichts mehr. Je weiter ich nach
Süden komme, desto schöner wird das Wetter und desto wärmer. Viel zu schnell
geht die Fahrt durch das Tal mit Seen und Bergen zu Ende, und ich erreiche
Kristiansand. Bei schönstem Wetter - ich bekomme sogar ein wenig
Sonnenbrand- schaue ich mir die Stadt an. Das Zentrum ist quadratisch
aufgebaut, mit schönen Geschäften. Im alten Viertel Pyobbb stehen noch
alte sehr gut konservierte Häuser. Sogar einen kleinen Strand gibt es,
und am Hafen finde ich auch Fischrestaurants. Auf den Fisch hatte ich
mich sehr gefreut, denn laut Reiseführer essen die Norweger viel Fisch.
Auf der ganzen Reise fand ich aber in den kleineren Ortschaften kein
einziges Fischrestaurant! Leider wird's nichts mit Fisch, denn mein
Hotelzimmer habe ich mit Halbpension... Vermutlich hätte ich bei den
norwegischen Preisen aber doch wieder eine Frittenbude aufgesucht.
Setestal. Links eine der vielen urigen Bushaltestellen.
Impressionen aus Kristianssand
Die Norweger lieben ihr Land. Dies sieht man zum einen an den vielen
Flaggen vor Häuser, zum anderen auch am völligen Fehlen von Schmierereien
an Gebäuden, wie man sie bei uns leider viel zu häufig sieht. Auffallend
in Kristiansand auch die vielen Babys, ein bei uns viel zu seltener Anblick...
Wie immer in Norwegen, geht auch das Beladen der Fähre nach Hirtshals
ruhig und effektiv von statten. Die Fahrt ist ruhig, und langweilig
obwohl es nur 4 Stunden sind. Sehr starker Wind macht die Fahrt durch
Dänemark unangenehm, obendrein stinkt es fast überall nach Fäkalien.
Man hat den Eindruck, die Dänen scheißen nachts an die Autobahn...
Ich mache wieder Station in demselben Hotel in Neumünster, in dem
ich schon auf der Hinfahrt war, und am nächsten Tag geht's nach Hause.
Die lange Rückfahrt, insgesamt etwa 1100 km auf der Autobahn, ist nicht
so schön. Was hatte ich doch für schöne Strecken in Norwegen! Zu Hause
angekommen, entlade ich meine Wäsche gleich in die Waschmaschine. Mir
fällt auch die Badehose in die Hände: wozu hatte ich die eigentlich mitgenommen?
Anreise:
Es gibt mehrere Möglichkeiten der Anreise mit dem eigenen Motorrad.
Sehr günstig ist die Fähre Kiel-Oslo, man kommt morgens an und hat den Tag
noch vor sich. Die Alternative über Hirtshals nach Kristiansand ist zwar
auf den ersten Blick billiger, aber auch fast 450 km länger, so dass der
finanzielle Vorteil, wenn überhaupt vorhanden, nicht groß ist. Die
Vogelfluglinie über Puttgarten – Rodby Havn – Göteburg – Oslo- ist deutlich
länger zu fahren und daher auch nicht so preiswert, wie sie auf den ersten
Blick auf Grund der günstigen Fährpreise erscheint.
Reisezeit, Wetter:
Für eine Reise wie die hier beschriebene kommen nur die
Sommermonate in Frage. Regen ist in Norwegen immer ein Thema, daher auf
wasserdichte Kleidung (zu Hause prüfen!) achten.
Motorradfahren:
Norwegen bietet herrliche, kurvenreiche und obendrein wenig
befahrene Straßen. Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen bei 50 km/h innerorts
und 80 km/h auf Landstraßen und 90 km/h auf Schnellstraßen. Kontrollen sind
zwar selten, da die Bevölkerungsdichte sehr klein ist, aber die Strafen bei
Überschreitung sind drakonisch. Das Tankstellennetz in Süd- und Mittelnorwegen
ist sehr dicht, so dass es keine Probleme mit dem Tanken gibt.
Reisedokumente:
Personalausweis, nationaler Führerschein und Fahrzeugschein
reichen aus, die grüne Versicherungskarte ist empfehlenswert.
Auslandskrankenversicherung abschließen.
Preise, Geld:
Der Wechselkurs betrug im August 2005 1€ = 7.5 NOK.
Ungefähre Preise: 1 Liter Superbenzin 11 NOK, 1 Wurst 30 NOK, 1 Bier 18 NOK,
1 einfaches Essen (z.B. Pizza) mit Getränk ca. 180 NOK,
1 einfache Hütte ab 450 NOK
(es gibt 10% Preisnachlass mit der ADAC Camping Karte), Hotelzimmer ab 450 NOK.
Unterkunft:
Es gibt im ganzen Land sehr viele Hütten (meist auf Campingplätzen)
zu mieten (Hinweisschilder: ledig hytter), die von einfachen bis hin zu
luxuriösen Hütten mit Fernsehen reichen, Preise ab 450 NOK.
Ein eigenes Zelt braucht man daher nicht mitzunehmen, der Schlafsack reicht.
Hotelzimmer sind ab etwa 500 NOK zu haben. Es gibt auch Gästehäuser
(Nachfragen in den lokalen Tourist Informations!) oder Wandererheime
(Vandrarheijm) mit einfachen und preiswerten Unterkünften.
Essen, Trinken:
Viele Tankstellen bieten auch kleine Imbisse
(Würstchen, Hamburger) an, Kaffe gibt es an allen Tankstellen.
Landestypisch ist die Kro, eine relativ preiswerte Cafeteria,
meist mit dem Charme von Bahnhofswartehallen.
Straßen, Karten, Informationsmaterial:
Die Straßen in Norwegen sind
durchweg gut bis hervorragend und wenig befahren. Karten gibt es
z.B.vom ADAC. Die Beschilderung ist exzellent, so dass die Orientierung
auch ohne GPS völlig problemlos ist. Hervorragendes und umfangreiches
Informationsmaterial kann beim
norwegischen Fremdenverkehrsbüro bestellt werden.. Sehr gut ist der Reiseführer
Norwegen von Hans-Peter Koch aus dem Michael Müller Verlag für €22.90
mit vielen praktischen Hinweisen.
Route:
die gefahrene Strecke beträgt etwa 2000 km in Norwegen und lässt
sich auch mit gelegentlichen Regenpausen bequem in 10 Tagen fahren.
Die gefahrene Route.
Josef Fried
last update: May 2006
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