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Beteigeuze – Ein Riese mit Makeln

29. Juni 2020
Gigantische Sternflecken sind wahrscheinlich der Grund für den jüngsten Helligkeitseinbruch des roten Riesensterns [mehr]

Auf dem Weg vom Staub zum Leben: Neue Experimente zeigen die Komplexität chemischer Reaktionen auf dünnem Eis um Staubkörner

5. Juni 2020
Astronomen des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) und der Universität Jena haben neue Erkenntnisse zu Eigenschaften eisbedeckter kosmischer Staubkörner gewonnen – winziger kosmischer "Chemielabors". Solche Staubkörner, so das Ergebnis, haben keine einfachen, regelmäßigen Formen, dick mit Eis bedeckt, sondern bilden lockere Verästelungen mit überraschend großer Oberfläche, mit einer vergleichsweise dünnen Eisschicht. Das hat grundlegende Konsequenzen für die Art und Weise, wie in den Tiefen des Alls komplexe organische Reaktionen ablaufen – und damit auch für die Entstehung von präbiotischen Molekülen, wie sie für den Ursprung des Lebens auf der Erde eine wichtige Rolle gespielt haben könnten. [mehr]

Sie werden so schnell groß: Massereiche Scheibengalaxien entstanden außergewöhnlich früh in der kosmischen Geschichte

20. Mai 2020
Frühere Modelle der kosmischen Evolution gingen davon aus, dass Scheibengalaxien wie unsere Milchstraße ihre große Masse relativ spät in der 13,8 Milliarden Jahre langen Geschichte unseres Kosmos erreichten. Doch jetzt haben Astronomen unter der Leitung von Marcel Neeleman vom MPIA mit Hilfe des ALMA-Observatoriums eine Scheibengalaxie gefunden, die bereits vor rund 12 Milliarden Jahre eine große Masse erreicht hatte. Das unterstützt neuere Computersimulationen, die auf die Rolle eines schnellen, "kalten" Modus der Galaxienentstehung hingewiesen hatten. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. [mehr]

Hochgenaue Sternbeobachtungen zeigen, wie das zentrale Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße den umgebenden Raum krümmt

16. April 2020
Die Allgemeine Relativitätstheorie und Newtons Gravitationstheorie treffen unterschiedliche Vorhersagen zum Verhalten von Objekten, die eine Masse umkreisen. Jetzt haben Forscher unter der Leitung von Stefan Gillessen vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, darunter Astronomen des Max-Planck-Instituts für Astronomie, erstmals die so genannte Schwarzschild-Präzession bei einem Stern nachgewiesen, der ein supermassereiches Schwarzes Loch umkreist. Zu diesem relativistischen Effekt trägt auch die Krümmung des Raums rund um die zentrale Masse bei. Der Nachweis gelang für die Umlaufbahn eines Sterns um das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße. [mehr]

„Faszination Astronomie“ online erleben

16. April 2020
Haus der Astronomie organisiert zweimal pro Woche einen wissenschaftlichen Vortrag [mehr]
 
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