Im Zentrum steht eine künstlerische Darstellung des Exoplaneten Beta Pic b, der als dunkle Kugel mit beleuchtetem Rand vor einem hellen, leuchtenden Stern zu sehen ist. Eine breite, helle Staubscheibe zieht sich waagerecht durch das Bild und hebt sich kontrastreich vom dunklen Hintergrund des Weltalls ab. Die Lichtquelle auf der rechten Seite erzeugt einen intensiven Schein, der die Staubscheibe und den Planeten teilweise überstrahlt. Die Szene vermittelt den Eindruck von Tiefe und Weite im All.

Forschungs-Highlight 6/2026: Junger Riesen-Gasplanet Beta Pic b verweigert Einblicke in seinen Ursprung

9. Juli 2026 Ergebnisse lassen Zweifel an einem scheinbar verlässlichen Werkzeug zur Bestimmung der Herkunft von Gasplaneten aufkommen.
Porträtfoto von Caroline Gieser

MPIA News: Caroline Gieser erhält den Biermann-Preis der Astronomischen Gesellschaft

Caroline Gieser, Postdoktorandin in der Abteilung Planetenentstehung und Exoplaneten des MPIA, wird auf der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft (AG) im September mit dem Ludwig-Biermann-Preis ausgezeichnet.
Darstellung einer aktiven Galaxie mit einem hellen, gelb-orangen Zentralbereich, umgeben von einer spiralförmigen Staub- und Gaswolke, aus deren Zentrum zwei schmale Strahlen austreten.

Forschungs-Highlight 5/2026: Erster Blick auf die Heimatgalaxie eines extrem weit entfernten Quasars

6. Juli 2026 Das ESA-Weltraumteleskop Euclid hat eine wahre Fundgrube von Quasaren im frühen Kosmos entdeckt.
Porträtfoto von Max Häberle

MPIA News: Dissertationspreis der IAU für Maximilian Häberle

2. Juli 2026 Maximilian Häberle ist von der Internationalen Astronomische Union (IAU) mit dem Dissertationspreis für den Bereich „Grundlagen der Astronomie“ ausgezeichnet worden.
Eine künstlerische Darstellung eines Exoplaneten im Weltraum vor einem schwarzen, schwach mit Sternen übersäten Hintergrund. Der Planet befindet sich auf der linken Seite des Bildes und weist eine strukturierte, dunkel grünlich-braune Oberfläche mit wolkenartigen Mustern auf. Seine rechte Hemisphäre wird von einem nahen Stern beleuchtet, dessen intensiv leuchtender weißer und gelber Rand ganz rechts zu sehen ist. Die Terminatorlinie des Planeten leuchtet in einem rötlich-orangefarbenen Ton, der durch die Streuung in der Atmosphäre verursacht wird.

Forschungs-Highlight 4/2026: Von der Dämmerung bis zum Morgengrauen

10. Juni 2026 Astronomen finden Unterschiede zwischen den morgendlichen und abendlichen Bedingungen auf einem ultraheißen Exoplaneten.
Ein teilweises Schwarz-Weiß-Mosaik des Planeten Merkur vor schwarzem Hintergrund, aufgenommen von der Raumsonde MESSENGER. Die graue, sphärische Oberfläche ist stark verkratert und von Einschlagstellen unterschiedlicher Größe gezeichnet, was auf Milliarden Jahre kosmischen Bombardements hindeutet. Das Oberflächenmaterial ist dunkel und basaltisch, mit markanten hellen Strahlenkratern, in denen frisches Material aus dem Untergrund ausgeworfen wurde. Da keine Atmosphäre die Sicht trübt, zeigt das Bild scharfe, kontrastreiche Strukturen, die eine Welt beschreiben, die direkt der Weltraumumgebung und der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist.

Forschungs-Highlight 3/2026: Astronomen untersuchen die Ober­flächen­beschaffen­heit einer nahen Supererde

4. Mai 2026 Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop James Webb ermitteln Eigenschaften der heißen Gesteinskruste eines Exoplaneten
Künstlerische Illustration des Exoplaneten Epsilon Indi Ab vor einem schwarzen Sternenhintergrund. Die rechte Bildhälfte wird von der gekrümmten, teilweise im Schatten liegenden Silhouette des Planeten dominiert. Seine Atmosphäre zeigt komplexe, wirbelnde Strukturen in Braun-, Dunkelrot- und Weißtönen, die an dichte Wolkenbänder erinnern. In der oberen linken Ecke leuchtet der ferne Mutterstern als heller, orange-gelber Lichtpunkt. Der restliche Raum ist tiefschwarz und mit vereinzelten, kleinen Lichtpunkter ferner Sterne übersät.

Forschungs-Highlight 2/2026: Astronomen entdecken einen Exo-Jupiter, der offenbar Wolken besitzt

22. April 2026 Epsilon Indi Ab: Ein massereicher Jupiter mit Wassereiswolken
Eine wissenschaftliche Collage aus 112 quadratischen Einzelbildern des Weltraumteleskops Euclid, angeordnet in einem sechs-mal-sechs Raster auf schwarzem Hintergrund. Jedes Quadrat zeigt eine andere starke Gravitationslinse im fernen Universum. Im Zentrum fast jedes Bildes befindet sich eine helle, meist gelblich-weiß leuchtende Vordergrundgalaxie. Um diese zentralen Galaxien herum sind die Auswirkungen der Raumzeitkrümmung deutlich zu erkennen: Das Licht noch fernerer Hintergrundgalaxien erscheint als blau leuchtende, kreisförmig gebogene Lichtbögen, fadenartige Strukturen oder fast geschlossene Ringe – sogenannte Einsteinringe. Einige Bilder zeigen auch punktförmige Mehrfachbilder derselben Hintergrundgalaxie, die symmetrisch um das Zentrum angeordnet sind. Die Details sind sehr scharf, und im Hintergrund der einzelnen Quadrate sind jeweils weitere winzige, ferne Galaxien und Sterne als Lichtpunkte erkennbar.

Euclid-Highlight 2026: Euclid Space Warps – Helfen Sie bei der Suche nach Gravitationslinsen!

21. April 2026 Deutschlands Beitrag zur Vorbereitung des Citizen-Science-Projekts

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Die Zeitschrift »Sterne und Weltraum« ist die auf­lagen­stärkste popu­lär­wissen­schaft­liche Astro­nomie­zei­tschrift im deutsch­sprachigen Raum. Sie wurde vor über 60 Jahren in Heidelberg gegründet.
Das Institut hat eine Reihe von Videos zu den verschiedensten Aspekten von Tätigkeiten am MPIA produziert. Darunter befinden sich Videos zur astronomischen Forschung und zur Technologie von Messinstrumenten. Weitere Videos zeigen die MPIA-Direktor:innen und bieten Informationen für die Öffentlichkeit.

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