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Peter Bizenberger
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Instrumentierung

Einbautest des Kryostaten an der optischen Bank des Instruments L<span class="mpia-Kap">INC</span>-N<span class="mpia-Kap">IRVANA, das am MPIA auf seinen Einsatz am Large Binocular Telescope vorbereitet wird</span> Bild vergrößern
Einbautest des Kryostaten an der optischen Bank des Instruments LINC-NIRVANA, das am MPIA auf seinen Einsatz am Large Binocular Telescope vorbereitet wird [weniger]

Design, Konstruktion und Inbetriebnahme astronomischer Instrumente sind anspruchsvolle Unterfangen. In der Instrumentierungsabteilung des MPIA arbeiten Ingenieure und Wissenschaftler, deren Stärken genau dort liegen: bei der Unterstützung und Durchführung komplexer astronomischer Projekte.

Zur erfolgreichen Durchführung eines Instrumentenbauprojekts gehören viele verschiedene Bausteine. Solche Projekte werden typischerweise von Konsortien durchgeführt, zu denen sich verschiedene Forschungsinstitute mit Partnern aus der Industrie zusammenfinden. Erfolgreiches Projektmanagement muss die Abstimmung zwischen diesen Partnern sicherstellen, Anforderungen an die Teilprojekte sauber definieren und den Überblick darüber behalten, wie sich Fehlerbeiträge aus den einzelnen Komponenten des Instruments aufaddieren (Fehler-Budget). Neben solchen übernimmt die Instrumentierungsabteilung am MPIA auch durchaus praktische Aufgaben, wie die Planung und Überwachung von Systemtests, spezialisierte Testverfahren wie mechanische Belastungstests oder Tests bei extrem niedrigen Temperaturen, und die Verifikation der Funktionalität und der Spezifikationen eines Instruments.

Besondere Schwerpunkte am MPIA sind dabei das Optik-Design von Instrumenten im optischen und im Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums, sowie die Entwicklung und Verifikation spezialisierter Infrarotdetektoren und der häufigeren CCD-Detektoren, die sich in den meisten astronomischen Kameras finden.

 
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