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Markus Pössel
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Bild des kosmischen Netzes ist eines von 10 bahnbrechenden Forschungsergebnissen Physik des Jahres 2014

19. Dezember 2014

Im Januar dieses Jahres veröffentlichten Forscher der University of California at Santa Cruz und des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg das erste Bild der filamentartigen Verteilung von Materie im intergalaktischen Raum – des kosmischen Netzes. Jetzt wurde ihre Entdeckung von Physics World zu einem der 10 bahnbrechenden Forschungsergebnissen Physik des Jahres 2014 gekürt. Physics World ist eine vom Institute of Physics (IOP) veröffentlichte Fachzeitschrift; die Entdeckungen wurden von einem Team aus sechs Redakteuren und Reportern des Magazins ausgewählt. Kriterien waren die grundlegende Bedeutung der betreffenden Forschungsergebnisse für die Forschung, ein beträchtlicher Erkenntnisgewinn sowie ein intensives Wechselspiel von Theorie und Beobachtungen. Die Themen mussten außerdem von allgemeinerem Interesse für die Physik sein.

Das Ergebnis von Sebastiano Cantalupo, Piero Madau und Xavier Prochaska von der University of California Santa Cruz und Fabrizio Arrigoni-Battaia und Joseph Hennawi vom Max-Planck-Institut für Astronomie nutzte die intensive Strahlung aus, die von einem supermassereichen Schwarzen Loch erzeugt wird und einen kleinen Teil des kosmischen Netzes hell erleuchtet.

Zum Durchbruch des Jahres wurde die Rosetta-Kometenmission gekürt, an der auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung beteiligt sind; ein weiteres der zehn bahnbrechenden Ergebnisse kam vom Borexino-Experiment, an dem Forscher des Max-Planck-Instituts für Kernphysik beteiligt sind.

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