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Fizeau Investigator Prize für Christoph Leinert

23. Juli 2014

Seit 2010 verleihen die Kommission 54 (Optische und Infrarot-Interferometrie) der Internationalen Astronomischen Union (IAU), das Observatoire de la Cote 'Azur (OCA), sowie das Mount Wilson-Institut (MWI) den Fizeau-Preis für »herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Grundlagen und Realisierung der optischen Interferometrie.«. Der Fizeau Investigator-Preis 2014 geht diesmal an Christoph Leinert vom Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) »für seine beachtlichen wissenschaftlichen Leistungen im Laufe seiner Karriere, und insbesondere für seine Rolle als PI für das MIDI-Instrument am VLTI (Very Large Telescope Interferometer).«

In der Laudatio zur Vergabe des Fizeau Investigator-Preises schreibt das Komitee:

Abbildung 1: Christoph Leinert bei einem Vortrag im MPIA
Abbildung 1: Christoph Leinert bei einem Vortrag im MPIA

»Seine bemerkenswerte Karriere ist verbunden mit dem immer wiederkehrenden Thema der hohen Winkelauflösung in der Astronomie, das ihn letztlich zur Long-Baseline-Interferometrie am VLTI führte. Der bemerkenswerte Erfolg von MIDI ist direkt mit der wissenschaftlichen und technischen Leitung von Professor Leinert verbunden und hat zu Durchbrüchen in unserem Verständnis von aktiven galaktischen Kernen, protoplanetaren Scheiben und zirkumstellaren Hüllen bei asymptotischen Riesenast-Sternen geführt; Diese Leistung führte auch maßgeblich zur Vergrößerung der Benutzer-Community in der Interferometrie. Professor Leinerts Erfolg mit dem VLTI inspiriert die nächste Generation von Forschern und Instrumentierungen dazu, auf diesen Erfolgen aufzubauen.«

MIDI arbeitet bei mittleren Infrarot-Wellenlängen und wurde von sieben Instituten unter der Leitung des MPIA mit Christoph Leinert (Projektwissenschaftler) und Uwe Graser (Projektmanager) als PI´s gebaut. Die hohe Auflösung wird durch die Kombination der Lichtbündel zweier Teleskope auf dem Paranal erreicht (entweder von zwei der 8,2 m-Einzelteleskope oder der 1.8-m-Hilfsteleskope). MIDI war das erste auf dem Paranal angebotene interferometrische Instrument und ein außergewöhnlich wichtiger Schritt in Richtung der kommenden Generation von Instrumenten am VLTI wie MATISSE.

Ein aktuelles Ergebnis basierend auf Beobachtungen mit MIDI finden Sie hier: (http://www.mpia.de/Public/menu_q2e.php?Aktuelles/News/News2014/
140326/140326_de.html
).

Abbildung 2: Das komplexe MIDI Instrument im Interferometrielabor des Very Large Telescope (VLT) auf dem Paranal in Chile.
Abbildung 2: Das komplexe MIDI Instrument im Interferometrielabor des Very Large Telescope (VLT) auf dem Paranal in Chile.

Bildmaterial:

Abbildung 1: Christoph Leinert bei einem Vortrag im MPIA

Unterschiedliche Versionen dieses Bildes zum Download

Abbildung 2: Das komplexe MIDI Instrument im Interferometrielabor des Very Large Telescope (VLT) auf dem Paranal in Chile.

Unterschiedliche Versionen dieses Bildes zum Download

 
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