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Patzer-Preis 2013 geht an Siddharth Hegde, Annie Hughes and Robert Singh

9. Dezember 2013

Ende November fand im Hörsaal des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) die feierliche Verleihung des Ernst-Patzer-Preises fuer hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Astronomie. Ausgezeichnet wurden dieses Jahr Siddharth Hegde, Annie Hughes and Robert Singh.
Abbildung 1: Siddharth Hegde
Abbildung 1: Siddharth Hegde

Der jährlich vergebene Ernst Patzer Preis wurde vom Kunstliebhaber und Philosophen Ernst Patzer gestiftet und von seiner Witwe eingerichtet. Die Stiftung vergibt ihre Preise an junge Wissenschaftler am MPIA und anderen Instituten in Heidelberg und will die Forschung insbesondere auf dem Gebiet der Astronomie fördern. Mit den Preisen werden die besten Publikationen ausgezeichnet, die während der Promotion oder der ersten 3 Jahre der Postdoc-Phase entstanden und in einem referierten Fachjournal publiziert worden sind.

Über die Vergabe entscheidet ein Auswahlgremium, dem zwei MPIA-Wissenschaftler und ein externer Heidelberger Wissenschaftler angehören.


Die Patzer-Preisträger 2016: Adriana Pohl, Sara Rezaeikhoshbakhat und Richard Teague
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Die Patzer-Preisträger 2016: Adriana Pohl, Sara Rezaeikhoshbakhat und Richard Teague

Die diesjährigen Preisträger sind:

  • Siddharth Hegde (MPIA) für seine Publikation:
    Colors of extreme Exo-earth environments, 2013, Astrobiology, 13, 1
    Die Veröffentlichung von Siddharth Hegde's ist einer der ersten Beiträge, bei dem Signaturen extremer Umweltbedingungen auf der Erde in beobachtbare Signaturen bei extrasolaren Planetensystemen übertragen wurden. Damit wurde eine Basis geschaffen, die sicherlich in Zukunft weiter ausgebaut werden wird.

  • Dr. Annie Hughes (MPIA) für ihre Publikation:
    Probability distribution functions of 12CO(1-0) brightness and integrated intensity in M51, The PAWS view, 2013, Astrophysical Journal, in press
    Annie Hughes hat in dieser Arbeit die Eigenschaften von Molekülwolken in der sogenannten Whirlpool–Galaxie untersucht und setzt die Ergebnisse in einen Zusammenhang mit Modellen von Molekülwolken unserer eigenen Galaxie. U.a. entdeckte sie einen engen Zusammenhang zwischen den Wolkeneigenschaften und dem galaktischen Umfeld.

  • Robert Singh (MPIA) für seine Publikation:
    The nature of LINER galaxies, 2013, Astronomy & Astrophysics, in press
    So genannte LINER-Galaxien wurden über Jahrzehnte den Aktiven Galaxien (AGN) zugeordnet, d.h. dass Teile ihrer Strahlungsemission durch einen aktiven galaktischen Kern angeregt werden. Robert Singh konnte zeigen, dass dies nicht zutrifft und dass die o.g. Strahlung in diesen Galaxien oft durch eine Population entwickelter Sterne verursacht wird.
 
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