Forschungsmeldungen

Liste wird gefiltert nach:

Filter zurücksetzen
Neue Spektrums-Rechnungen beenden jahrzehntelange Kontroverse um chemische Zusammensetzung der Sonne

Astronom*innen haben einen jahrzehntelangen Konflikt beendet. Bislang führten Rekonstruktionen des inneren Aufbaus der Sonne aus der Analyse von Sonnenschwingungen (Helioseismologie) nicht zu der Struktur, die sich aus der grundlegenden Theorie der Sternentwicklung ergibt, die wiederum auf Messungen der chemischen Zusammensetzung der heutigen Sonne beruht. Neue Rechnungen zur Physik der Sonnenatmosphäre korrigieren die Häufigkeitswerte für mehrere chemische Elemente. Insbesondere enthält die Sonne mehr Sauerstoff, Silizium und Neon als bisher angenommen. Damit verschwindet die Struktur-Diskrepanz. Die verwendeten Methoden versprechen auch ganz allgemein genauere Schätzungen der chemischen Zusammensetzung von Sternen.  mehr

Das Bild zeigt je zwei farbige Strukturen und sind mit "California Cloud" und "Orion A" beschriftet.  Die Struktur oben links erscheint länglich mit einer kleinen Blase darunter. Die Struktur unten rechts sieht ähnlich zum Bild links aus.

Astronomen lösen das Rätsel der unterschiedlichen Sternentstehungsaktivitäten zweier ähnlich aussehender Staubwolken, indem sie ihre 3D-Formen rekonstruieren mehr

Künstlerische Darstellung einer planetenbildenden Scheibe

Die Demografie von Hunderten von planetenbildenden Scheiben in der Umgebung von tausend Lichtjahren zeigt, wie ihre Masse mit dem Alter variiert mehr

Millionenförderung aus Brüssel für Max-Planck

Zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler freuen sich über hohe Fördergelder mehr

Die bewegte Teenagerzeit unserer Milchstraße

Mit Hilfe eines einzigartigen neuen Datensatzes ist Maosheng Xiang und Hans-Walter Rix (MPI für Astronomie) die bislang detaillierte Rekonstruktion der bewegten Teenager-Jahre unserer Heimatgalaxie gelungen: der Zeit zwischen etwa 13 und 8 Milliarden Jahren, als die Milchstraße ein reges Leben führte, mit anderen Galaxien verschmolz und viel Wasserstoff verbrauchte, um neue Sterne zu bilden – bevor für die folgenden 8 Milliarden Jahre ein ruhigeres Erwachsenenleben begann. Möglich wurde die Rekonstruktion, weil die Forscher das Alter zahlreicher Milchstraßen-Sterne präzise bestimmen konnten. Die Ergebnisse erschienen jetzt in der Zeitschrift Nature. mehr

Zur Redakteursansicht