Warum MPIA?

Das Large Binocular Telescope (LBT) in Arizona ist eines der größten Teleskope der Welt. Einige seiner Instrumente wurden am MPIA (mit-)entwickelt. Bild vergrößern
Das Large Binocular Telescope (LBT) in Arizona ist eines der größten Teleskope der Welt. Einige seiner Instrumente wurden am MPIA (mit-)entwickelt. [weniger]

Die jeweils rund 30 Studierenden am MPIA beschäftigen sich mit verschiedenen Forschungsthemen von der Suche nach Exoplaneten über die Stern- und Planetenenstehung bis hin zu Dunkler Materie, Dunkler Energie, Galaxien und Kosmologie. Sie profitieren dabei einerseits vom Vorlesungsangebot an der Universität Heidelberg, andererseits vom umfangreichen Besucherprogramm des MPIA: Wer am MPIA seine Abschlussarbeit anfertigt hat gute Chance, während seiner Zeit am Institut direkt mit international führenden Vertretern seines Forschungsgebiets reden zu können - gestandenen Wissenschaftlern ebenso wie jüngeren Nachwuchsforschern.

Üblicherweise geben die Besucher während ihres Aufenthalts in Kolloquiums- oder Seminarvorträgen Einblicke in ihre Arbeit. So erfahren die hiesigen Studenten neueste Forschungsergebnisse regelmäßig aus erster Hand.

Nobelpreisträger Brian Schmidt (Physik 2011) gibt MPIA-Studenten auf einer Informationsveranstaltung Karrieretips. Bild vergrößern
Nobelpreisträger Brian Schmidt (Physik 2011) gibt MPIA-Studenten auf einer Informationsveranstaltung Karrieretips.

Das MPIA spielt international eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der neuesten astronomischen Instrumente für einige der größten bodengestützten Teleskope, etwa das Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte in Chile und das Large Binocular Telescope (LBT) in den USA. Das Institut hat außerdem Schlüsselbeiträge zu verschiedenen internationalen Infrarot-Weltraummissionen geleistet.

MPIA ist ein Partner des Calar Alto-Observatoriums in Spanien, betreibt das 2.2-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium in Chile und ist einer der Partner des LBT in Arizona. Über diese Partnerschaften hat das MPIA direkten Zugriff auf die dortigen Teleskope und Instrumente, ebenso wie auf andere Instrumente mit MPIA-Beteiligung wie die Adaptive-Optik-Kamera CONICA am Very Large Telescope der ESO. MPIA-Studenten, die im Bereich beobachtende Astronomie oder Instrumentierung arbeiten, reisen während ihrer Arbeit typischerweise einmal oder mehrmals zu diesen Observatorien um dort eigene Forschungen auszuführen.

Nach ihrer Zeit am MPIA haben unsere Studenten beste Chancen, ihre Forschung als Postdoktoranden in aller Welt fortzusetzen. Auch für eine Karriere außerhalb der Astronomie, etwa in der Industrie oder in der Softwareentwicklung, bietet ein Abschluss in Astronomie gute Voraussetzungen.

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