Forschungsmeldungen

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Die bislang umfangreichste kosmische Volkszählung: Gaia-Mission veröffentlicht neue Daten

Die Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA hat den Gaia Data Release 3 (Gaia DR3) veröffentlicht: die bislang umfangreichste "kosmische Volkszählung" mit Daten zu den Eigenschaften von Milliarden astronomischer Objekte – eine Schatztruhe für die astronomische Forschung der kommenden Jahre. Klassifizierungsdaten, die den Astronomen eine einfache Suche nach Objekten wie Sternen, Galaxien oder Quasaren ermöglichen, sowie Informationen über Sterneigenschaften wie Temperatur und chemische Zusammensetzung, wurden von der Gaia-Gruppe am Max-Planck-Institut für Astronomie beigesteuert.
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Die Illustration enthält mehrere Komponenten des Universums. Von links unten nach rechts oben folgen eine geöffnete Teleskopkuppel, ein Band mit Sternen und leuchtendem Gas, eine Zone mit schwarzem Hintergrund uns vielen Bildern von Galaxien aus Hubble Ultra Deep Field, ein Bereich mit jungen Galaxien mit Jets und umgebende transparente Sphären beschriftet mit "Reionisationsepoche / kosmische Dämmerung", eine Zone ohne Lichtquellen beschriftet mit "dunkles Zeitalter" und schließlich ein Sektor einer Sphäre aus kleinen blauen, gelben und roten Zonen, einer Darstellung der kosmischen Hintergrundstrahlung.

Astronomen bestimmen den Zeitpunkt, an dem das gesamte neutrale Wasserstoffgas zwischen den Galaxien, das durch den Urknall entstand, vollständig ionisiert wurde mehr

Neue Spektrums-Rechnungen beenden jahrzehntelange Kontroverse um chemische Zusammensetzung der Sonne

Astronom*innen haben einen jahrzehntelangen Konflikt beendet. Bislang führten Rekonstruktionen des inneren Aufbaus der Sonne aus der Analyse von Sonnenschwingungen (Helioseismologie) nicht zu der Struktur, die sich aus der grundlegenden Theorie der Sternentwicklung ergibt, die wiederum auf Messungen der chemischen Zusammensetzung der heutigen Sonne beruht. Neue Rechnungen zur Physik der Sonnenatmosphäre korrigieren die Häufigkeitswerte für mehrere chemische Elemente. Insbesondere enthält die Sonne mehr Sauerstoff, Silizium und Neon als bisher angenommen. Damit verschwindet die Struktur-Diskrepanz. Die verwendeten Methoden versprechen auch ganz allgemein genauere Schätzungen der chemischen Zusammensetzung von Sternen.  mehr

Das Bild zeigt je zwei farbige Strukturen und sind mit "California Cloud" und "Orion A" beschriftet.  Die Struktur oben links erscheint länglich mit einer kleinen Blase darunter. Die Struktur unten rechts sieht ähnlich zum Bild links aus.

Astronomen lösen das Rätsel der unterschiedlichen Sternentstehungsaktivitäten zweier ähnlich aussehender Staubwolken, indem sie ihre 3D-Formen rekonstruieren mehr

Künstlerische Darstellung einer planetenbildenden Scheibe

Die Demografie von Hunderten von planetenbildenden Scheiben in der Umgebung von tausend Lichtjahren zeigt, wie ihre Masse mit dem Alter variiert mehr

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