Neueste MPIA-Wissenschaftsmeldungen

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Teaser 1589544180

Sie werden so schnell groß: Massereiche Scheibengalaxien entstanden außergewöhnlich früh in der kosmischen Geschichte

20. Mai 2020
Frühere Modelle der kosmischen Evolution gingen davon aus, dass Scheibengalaxien wie unsere Milchstraße ihre große Masse relativ spät in der 13,8 Milliarden Jahre langen Geschichte unseres Kosmos erreichten. Doch jetzt haben Astronomen unter der Leitung von Marcel Neeleman vom MPIA mit Hilfe des ALMA-Observatoriums eine Scheibengalaxie gefunden, die bereits vor rund 12 Milliarden Jahre eine große Masse erreicht hatte. Das unterstützt neuere Computersimulationen, die auf die Rolle eines schnellen, "kalten" Modus der Galaxienentstehung hingewiesen hatten. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. [mehr]
Original 1586439200

Hochgenaue Sternbeobachtungen zeigen, wie das zentrale Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße den umgebenden Raum krümmt

16. April 2020
Die Allgemeine Relativitätstheorie und Newtons Gravitationstheorie treffen unterschiedliche Vorhersagen zum Verhalten von Objekten, die eine Masse umkreisen. Jetzt haben Forscher unter der Leitung von Stefan Gillessen vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, darunter Astronomen des Max-Planck-Instituts für Astronomie, erstmals die so genannte Schwarzschild-Präzession bei einem Stern nachgewiesen, der ein supermassereiches Schwarzes Loch umkreist. Zu diesem relativistischen Effekt trägt auch die Krümmung des Raums rund um die zentrale Masse bei. Der Nachweis gelang für die Umlaufbahn eines Sterns um das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße. [mehr]
Original 1587028348

„Faszination Astronomie“ online erleben

16. April 2020
Haus der Astronomie organisiert zweimal pro Woche einen wissenschaftlichen Vortrag [mehr]
Teaser 1583304204

Wie ein Puzzleteil aus der Sternchemie Messungen der kosmischen Expansion beeinflussen könnte

5. März 2020
Astronomen unter der Leitung von Maria Bergemann (Max-Planck-Institut für Astronomie) haben chemische Untersuchungen an Sternen durchgeführt, die Auswirkungen darauf haben, wie Kosmologen die Expansion unseres Kosmos bestimmen. Mit Hilfe verbesserter Modelle, die zeigen, wie sich die Anwesenheit chemischer Elemente auf das Spektrum eines Sterns auswirkt, fanden die Forscher heraus, dass so genannte Supernovae vom Typ Ia andere Eigenschaften haben als bisher angenommen. Aufgrund von Annahmen über ihre Helligkeit nutzen Kosmologen diese Supernovae dazu, die Expansionsgeschichte des Universums zu rekonstruieren. Angesichts der neuen Ergebnisse ist nun wahrscheinlich, dass diese Annahmen revidiert werden müssen. [mehr]
Original 1579257778

Hitzewelle kündet vom Wachstum eines Sternembryos

17. Januar 2020
Die Vermessung von natürlichen Mikrowellen-Lasern schärft die Erforschung der Entstehung von massereichen Sternen [mehr]
 
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