Technische Abteilungen

Filterrad, das am MPIA für das Weltraumteleskop James Webb entwickelt wurde. Das Rad hat einen Durchmesser von 30 Zentimeter und ermöglicht es, dem MIRI-Instrument verschiedene Filter vorzuschalten.

Beobachtende Astronomie stellt Anforderungen an Teleskope und Instrumente, die sich regelmäßig an der Grenze des technisch Machbaren bewegen. Die an den Teleskopen eingesetzen Messinstrumente sind daher fast immer Neuentwicklungen mit enger Beteiligung der Forscher selbst. Entwicklung und Bau solcher Messinstrumente – vor allem hochempfindliche Kameras und Spektrografen – zählen seit jeher zum Tätigkeitsfeld der Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker und Elektroniker am Max-Planck-Institut für Astronomie.

Die von Martin Kürster geleiteten Technischen Abteilungen mit ihren leistungsfähigen Werkstätten und Entwicklungsbüros ermöglichen uns die Entwicklung und den Bau modernster astronomischer Beobachtungsinstrumente. Sie kommen an den Großteleskopen der Europäischen Südsternwarte (ESO), am Large Binocular Telescope (LBT), am Calar Alto Observatorium und in Weltraum-Observatorien der Europäischen Weltraum Agentur (ESA) zum Einsatz.

Berechnungen, Simulationen und Entwürfe zur mechanischen und thermischen Auslegung astronomischer Instrumente [mehr]
Bau von wissenschaftlichen Geräten von Metall oder Kunststoffverarbeitung durch CNC-Werkzeugmaschinen [mehr]
Elektronische Geräte für Betrieb, Datenerfassung und Tests wissenschaftlicher Instrumente [mehr]
Steuerungs-, Datenaufnahme- und Auswertungssoftware für astronomische Instrumente und zur Beobachtungsplanung [mehr]
Kryo- und Vakuum-Technik, Berechnung optischer Systeme, Optimieren von Detektorarrays und organisatorische Betreuung [mehr]
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