Martin Pessah nutzt Bessel-Preis für Forschungsaufenthalt am MPIA, ZAH und HITS
Auf den Punkt gebracht:
- Renommierter Preis: Der bekannte theoretische Astrophysiker Martin Pessah wurde mit dem Friedrich Wilhelm Bessel-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet
- Intensivierte Kooperation: Pessah wird das Preisgeld für einen längeren Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für Astronomie, an der Universität Heidelberg und am Heidelberger Institut für Theoretische Studien nutzen.
Martin Pessah, Professor für Theoretische Astrophysik am Niels-Bohr-Institut und stellvertretender Direktor der Niels-Bohr-International-Academy, ist ein führender Experte auf den Gebieten der Fluiddynamik und der Magnetohydrodynamik. Sein Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf den protoplanetaren Scheiben aus Gas und Staub, in denen neue Planeten entstehen. Für seine Forschungsarbeit wurde ihm jetzt am 25. Juni 2026 auf der Jahrestagung der Alexander von Humboldt-Stiftung in Berlin einer der diesjährigen Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreise verliehen. Der Preis wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des 1.000-Köpfe-Plus-Programms finanziert.
Bessel-Preise sind mit je 60.000 € dotiert. Die Preisträger werden ermutigt, zumindest eines Teil des Preisgeldes für einen längeren Forschungsaufenthalt in Deutschland zu nutzen. Pessah wird dazu als Gast das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA), die Universität Heidelberg und das Heidelberger Institut für Theoretische Studien besuchen. Heidelberger Astronom*innen sind auf Pessahs Forschungsgebiet, das sowohl protoplanetare Scheiben als auch die Akkretionsscheiben rund um supermassereiche Schwarze Löcher umfasst, besonders aktiv. Am MPIA wird Pessah Gastwissenschaftler in der von Myriam Benisty geleiteten Abteilung „Planetenentstehung und Exoplaneten“ (Planet Formation and Exoplanets, PFE) sein.
[Ein erster Entwurf der deutschen Übersetzung der englischen Originalfassung wurde mit DeepL erstellt.]
