Forschungsmeldungen

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Junger, noch wachsender Jupiter-ähnlicher Exoplanet von Material umgeben, dessen Masse etwa drei Erdmonden entspricht mehr

Erste Messung von Isotopen in der Atmosphäre eines Exoplaneten mehr

Labor-Astrophysiker um Jiao He (Max-Planck-Institut für Astronomie) haben einen Mechanismus gefunden, der die Entstehung komplexer organischer Moleküle im All erklären könnte ­– eine offene Schlüsselfrage der Astrochemie. Sie fanden in Laborexperimenten ungewöhnliche Eis-Eigenschaften, die auch jene eisbedeckten Staubkörner aufweisen sollten, die chemische Reaktionen im Weltraum ermöglichen. Der Übergang zu sogenanntem "polykristallinen" Kohlenmonoxid-Eis hilft eingebetteten Molekülen und Radikalen, innerhalb des Eises zueinander finden und ebnet so den Weg für komplexere chemische Reaktionen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astrophysical Journal Letters veröffentlicht. mehr

Eine Kombination von systematischen Beobachtungen mit kosmologischen Simulationen hat gezeigt, dass Schwarze Löcher überraschenderweise bestimmten Galaxien helfen können, neue Sterne zu bilden. Die übliche Rolle supermassereicher Schwarze Löcher für die Sternentstehung ist destruktiv: sie können Galaxien das für die Sternentstehung nötige Gas austreiben. Die neuen Ergebnisse, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurden, zeigen dagegen Situationen, in denen aktive Schwarze Löcher stattdessen bestimmten Galaxien sozusagen den Weg frei machen und verhindern, dass die Sternentstehung gestört wird, während jene Galaxien durch das umgebende intergalaktische Gas fliegen. mehr

Um Galaxien, die wie Quallen aussehen, geht es in dem neuen Citizen-Science-Projekt "Quallen-Galaxien" auf der Zooniverse-Plattform. Teilnehmer*innen können dabei mithelfen, in einer Computersimulation der Geschichte unseres Kosmos Galaxien zu identifizieren, deren Aussehen dem von Quallen ähnelt. Solche Galaxien haben interessante Wechselwirkungen mit dem Gas eines Galaxienhaufens hinter sich – und das möchte die Arbeitsgruppe von Annalisa Pillepich am Max-Planck-Institut für Astronomie, die das Projekt ins Leben gerufen hat, näher erforschen. mehr

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