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Original 1529929825

Astronomen werden Zeugen der Geburt eines Planeten

2. Juli 2018
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) in Heidelberg und des Konsortiums des SPHERE-Instruments am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile haben einen extrem jungen Exoplaneten im Stadium seiner Entstehung entdeckt und charakterisiert. Der Gasriese mit der Bezeichnung PDS 70 b wurde innerhalb einer Lücke der proto­planetaren Scheibe des Sterns PDS 70 nachgewiesen. Damit befindet sich PDS 70 b noch in der Umgebung seiner Entstehung und dürfte nach wie vor neue Materie auf sich ziehen. Der Planet bietet damit die einzigartige Gelegenheit, Entstehungsmodelle von Planeten zu testen und etwas über die frühe Geschichte des Sonnensystems zu lernen. [mehr]
Original 1529602405

Galaxienkern in Nahaufnahme

21. Juni 2018
Astronomen untersuchen den Jet eines supermassereichen schwarzen Lochs mit bisher unerreichter Genauigkeit [mehr]
Original 1528899506

Bausteine, die vom Himmel fallen

18. Juni 2018
Wie entstand das Leben auf der Erde? Dieser wahrlich existenziellen Frage widmen sich Wissenschaftler der „Heidelberg Initiative for the Origins of Life“. Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter und untersuchen die Bedingungen, unter denen Leben entstehen kann. [mehr]
Original 1524743055

Veröffentlichung DR2 der Gaia-Daten liefert die bisher vollständigste Sternenzählung, zeichnet Staubkarte der Milchstraße

25. April 2018
Die heute veröffentlichten neuen Daten des ESA-Satelliten Gaia umfasst nicht nur Messwerte, die es Astronomen ermöglichen, genaue Entfernungen für 1,33 Milliarden Sterne zu berechnen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Astronomie haben aus den Messungen von Gaia auch die physikalischen Eigenschaften von fast 80 Millionen Sternen abgeleitet und damit die bisher größte Sterndurchmusterung durchgeführt. Gleichzeitig liefert ihre Analyse die bisher detaillierteste dreidimensionale Staubkarte unserer Heimatgalaxie und damit Einsichten in die Stern- und Planetenentstehung. [mehr]
Original 1518510073

Sterne am Rande der Milchstraße - Kosmische Eindringlinge oder Opfer einer galaktischen Vertreibung?

26. Februar 2018
Astronomen haben eine kleine Population von Sternen im Halo der Milchstraße untersucht und dabei festgestellt, dass ihre chemische Zusammensetzung derjenigen der galaktischen Scheibe nahe kommt. Diese Ähnlichkeit liefert zwingende Beweise dafür, dass diese Sterne ursprünglich aus dem Inneren der Scheibe stammen, und nicht etwa aus eingefangenen Satellitengalaxien. Als Auslöser dieser stellaren Migration vermuten Astronomen eine Schwingung der gesamten Milchstraßenscheibe, die durch die Gezeitenwechselwirkung der Milchstraße mit einer vorbeiziehenden massereichen Satellitengalaxie induziert werden. [mehr]
 
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