Das Universum in einer neuen Dimension

Auf den ersten Bildern des James-Webb-Teleskops erscheinen astronomische Objekte mit nie gekannten Details mehr

Eine Sammlung von Galaxienbildern, angeordnet in Reihen und Spalten.

Ein internationales Team von Forschenden, darunter Ivelina Momcheva vom MPIA, hat heute das größte Nahinfrarotbild veröffentlicht, welches das Hubble-Weltraumteleskop, das von der NASA und der ESA betrieben wird, je aufgenommen hat. Es ermöglicht den Astronomen, die Sternentstehungsgebiete des Universums zu kartieren und zu lernen, wie die frühesten und entferntesten Galaxien entstanden sind. Diese hochauflösende Durchmusterung mit dem Namen 3D-DASH ist insbesondere dazu geeignet, seltene Objekte und Ziele für Folgebeobachtungen mit dem kürzlich gestarteten Weltraumteleskop James Webb (JWST) während dessen jahrzehntlanger Mission zu finden. mehr

Foto von Prof. Conny Aerts

Conny Aerts, Professorin für Astronomie an der KU Leuven und externes wissenschaftliches Mitglied des MPIA, wurde heute von der Norwegischen Akademie der Wissenschaften mit dem Kavli-Preis 2022 für Astrophysik ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die ein Astrophysiker nach dem Nobelpreis erhalten kann. Sie teilt sich den Preis mit dem amerikanischen Astrophysiker Roger Ulrich und dem dänischen Astrophysiker Jørgen Christensen-Dalsgaard für ihre bahnbrechenden Arbeiten und ihre führende Rolle bei der Entwicklung der Helio- und Asteroseismologie, die die Grundlagen für die Sonnen- und Sternstrukturtheorie gelegt und unser Verständnis des Sterninneren revolutioniert haben. mehr

Foto des neuen LBT-Direktors Prof. Joseph Shields

Das Large Binocular Telescope Observatory (LBTO), eines der größten und fortschrittlichsten optischen Teleskope der Welt, ist stolz darauf, die Ernennung seines neuen Direktors, Prof. Joseph Shields, bekannt zu geben, der sein Amt zum 06. Juni 2022 antreten wird. mehr

Testbilder des James-Webb-Weltraumteleskops

Das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) hat die erste Serie von Testbildern aller seiner Instrumente veröffentlicht. Die Bilder zeigen auf eindrucksvolle Weise, dass die 18 Segmente des 6,5-Meter-Spiegels des Weltraumteleskops jetzt akkurat ausgerichtet sind. Mit dabei sind Bilder, die mit den Instrumenten MIRI und NIRSPEC aufgenommen wurden, von denen jeweils Teile am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg (MPIA) konstruiert wurden. Der Abschluss der Spiegel-Ausrichtung ist gleichzeitig der Beginn der Phase der Inbetriebnahme der Instrumente, bei der MIRI, NIRSPEC und zwei weitere Instrumente einsatzbereit gemacht werden. mehr

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